Das Kultusministerium in China verschärft die Regeln für Online-Games. Damit sollen minderjährige Jugendliche vor Spielsucht geschützt werden.
In China gelten von nun an strickt Regeln für die weltweit beliebten Online-Games. Nach den neuen Regularien dürfen Spiele, die auch von Minderjährigen gespielt werden können, keine Inhalte aufweisen, die die jungen Spieler dazu verführen könnten, Verhaltensweisen nachzuahmen, die gegen ethisches Vorstellungen oder Gesetze in China verstoßen.
Zudem wurden weitere Regularien eingeführt, die einem exzessivem Online-Gaming junger Spieler Einhalt gebieten sollen. Die Spieleentwickler werden dazu verpflichtet, ihre Spiele so zu gestallten, dass eine Anmeldung nur unter richtigem Namen möglich ist und die Spielzeit für Minderjährige begrenzt wird. Auf diese Weise sollen die jungen Spieler vor Spielsucht geschützt werden – ein in China mittlerweile weit verbreitetes Phänomen.
Grund für das harte Durchgreifen der Regierung waren einige Todesfälle spielsüchtiger Jugendlicher, die sich in sogenannten Erziehungslagern für Internetsüchtige das Leben nahmen.