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Archiv: Apple

Wer bislang ein iPhone erstehen wollte, kam in der Regeln nicht drum herum, einen Vertrag mit der Deutschen Telekom abzuschließen. Doch das könnte sich bald ändern: Gerüchten zufolge verliert die Telekom ihr Exklusivrecht, als einziger Anbieter das iPhone vertreiben zu dürfen.

Glaubt man dem Bericht des “Wall Street Journal”, dann endet der Exklusivdeal zwischen der Deutschen Telekom und Apple. So verkündet das Blatt, dass Apple den Vertrag nicht weiter verlängern wird und sich statt dessen anderen Mobilfunkanbietern öffnen will.

So sollen noch in diesem Herbst, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, Verträge mit O2 und Vodafone geschlossen werden. Die Telekom würde dennoch die Vertriebsrechte behalten, nur nicht mehr über die lukrative Monopolstellung verfügen. Insgesamt hatte das Unternehmen bis Ende Juni 1,9 Millionen iPhones verkauft.

Der Kampf um die Vormachtstellung beim Internet-TV ist voll entbrannt. Jetzt gab auch Amazon bekannt, demnächst ein eigenes Internet-TV-Angebot anzubieten. Verhandlungen mit allen großen Medienkonzernen in den USA liefen bereits, um Fernsehshows, Filme und Serien online übertragen zu können.

Zwar sind schon seit längerer Zeit auf Amazon einzelne Serien oder Beiträge gegen ein kleines Endgeld zu sehen, ein umfassendes Komplettprogramm wie beim Online-Filmverleih Netflix oder der Serien-Website Hulu gab es bisher allerdings nicht.

Neben Hulu und Netfix ist auch Apple auf dem Internet-TV-Markt vertreten. Über iTunes können schon seit langem Serien und Film gegen Bezahlung bezogen werden. Auch Die Videoplattform YouTube experimentiert derzeit mit einem Bezahlprogramm. Noch geht die Entwicklung im wesentlichen von den USA aus, in Deutschland fristet das Internet-TV noch ein Nischendasein.

Diebstahlschutz oder doch die Gier nach Daten? Apple will künftig durch die Überwachung von iPhones deren Besitzer schützen: das iPhones soll melden, ob es gestohlen oder gehackt wurde.

Die Diskussion über den Schutz privater Daten geht weiter: nicht nur das Google-Street-View und Facebooks neuer Lokalisierungsdienst Places die Diskussion in Deutschland kürzlich erst anheizten, jetzt steht auch Apple in der Kritik. Gerade erst ist bekannt geworden, dass das Unternehmen ein Sicherheits-Patent eingereicht hat, dass den Datenschützern neues Futter gibt.

Durch das neue Patent mit dem Namen “Systeme und Methoden zur Identifizierung unautorisierter Nutzer von elektronischen Endgeräten” soll es zukünftig möglich sein, jedes iPhone eindeutig seinem Benutzer zuzuordnen. Mögliche Identifizierungsmethoden reichen dabei vom Gesichts-Scann bis zur Kontrolle des Herzschlags. Weiterhin ist ein intensiver Datenabgleich geplant: durch die Speicherung von Nutzergewohnheiten wie das Surfverhalten oder die Spielenutzung soll ein Nutzerprofil erstellt werden. Gelangt das Gerät in die Hände eines Langfingers, würde das Nutzerprofil nicht mehr dem ursprünglichen entsprechen, das Gerät kann dann gesperrt werden.

Datenschützer laufen Sturm gegen das neue Apple-Patent. Will der Konzern tatsächlich seine Kunden vor Diebstahl schützen oder geht es hier doch mehr um die Gier nach Daten? Apple selbst legitimiert den neuen Ansatz damit, dass es die sensiblen Daten seiner Kunden schützen möchte. Das neue Apple-Patent dürfte also die Diskussion über Datenschutz weiter anheizen, das Patent ist noch lange nicht genehmigt.

Nachdem es einige Zeit lang möglich war, über die Internetseite Jailbreakme den iPod, das iPad und das iPhone zu hacken, stellt Apple nun ein Sicherheits-Update bereit, welches die Sicherheitslücke schließt, die Hacker nutzten, um die volle Kontrolle über das Gerät zu erhalten.

Das Update kann über iTunes heruntergeladen werden. Den Usern wird empfohlen, dass Update umgehend zu installieren, da in Zukunft die Sicherheitslücke von Spamseiten missbraucht werden können. Es ist nämlich ein Leichtes, Geräte, die über Jailbreakme geknackt worden sind, mit Schadsoftware zu infizieren.

Wer sein Gerät also mit dem Sicherheitspatch updatet, verliert zwar wieder die totale Kontrolle über sein Gerät, schließt gleichzeitig aber auch zwei wichtige Sicherheitslücken, die zu großem Schaden hätten führen können.

Erst vor wenigen Tagen gelang es einem Hacker mit dem Pseudonym „comex“, das iPhone für nicht von Apple autorisierte Apps zu freizuschalten. Der Besuch der Website Jailbreakme genügte, schon war das iPhone oder auch das iPad für externe Apps freigeschaltet. Ein Sicherheitsexperte äußerte sich nun zu diesem Verfahren und stellte fest, dass diese Sicherheitslücke weitere, gravierende Probleme nach sich ziehen kann.

Das Verfahren, dass bei Jailbreakme zum Einsatz kommt, nutzt eine Sicherheitslücke im Betriebssystem iOS 4.0.1 aus, die dem User die volle Kontrolle über sein iPhone bzw. iPad gibt. In Normalfall laufen die Applikationen in einer Art Sandbox, einem abgesicherten Modus, der den Zugriff externer Anwendungen verhindert.

Genau dieser Mechanismus wird jedoch außer Kraft gesetzt. Damit eröffnet sich ein Einfallstor für jede beliebige Schadsoftware. Besucht der Besitzer eines gehackten Gerätes eine mit einem Virus präparierte Website, kann sich das Tool unbemerkt auf dem Gerät installieren. Persönliche Daten können schamlos ausspioniert werden. Das surfen mit dem mobilen Safari ist aktuell also extrem gefährlich, Apple sieht sich gezwungen, umgehend ein Sicherheitspatch bereit zu stellen, um die Sicherheitslücke zu beheben.

Die Pornoindustrie versucht, dass neue i-Phone für sich Nutzbar zu machen. Durch die Videochat-Funktion Facetime sollen i-Phone Besitzer für Erotikchats gewonnen werden.

Kaum kommt ein neues Technikprodukt auf den Markt, findet die Erotikindustrie Wege, um die Neuheit für sich Nutzbar zu machen. So auch im Falle des neuen i-Phone 4, das kürzlich erst auf den Markt kam. Da das neue Gerät über eine Videochat-Funktion verfügt, versuchen nun immer mehr Erotikanbieter in den USA, Kunden für Erotikchats via Facetime zu ködern.

Die neue Funktion macht es möglich, mit anderen zu Telefonieren und gleichzeitig via einer eingebauten Kamera flüssige Videobilder zu übertragen. Das Prinzip verläuft ähnlich, wie die Erotik-Chats über eine herkömmliche Web-Cam am Computer. Videos mit erotischen Inhalten, die über eine Web-Cam übertragen werden, boomen schon seit langer Zeit. Das dies nun allerdings auch mit dem Handy möglich sein soll, ist ein absolutes Novum in der Branche.

Fraglich ist, ob Apple gegen den Einzug der Pornoindustrie vorgehen kann. Bislang war es absolutes Firmendogma, keine Apps mit erotischen Inhalten anzubieten. Nun ist Facetime aber kein App welches über den Apple-Store verkauft wird und entzieht sich damit der Kontrolle des Konzerns. Niemand kann kontrollieren, wer wen zu welchem Zwecke anruft.

Schon im Juni hieß es in inoffiziellen Reihen, dass Blackberry-Hersteller RIM eventuell an einem Konkurrenten zum Apple iPad arbeite. Damals war vom so genannten “BlackPad” die Rede. Da RIM nun die Internetseite blackpad.com übernommen hat, könnten sich die Gerüchte um den RIM-eigenen Tablet-PC schon bald bestätigen.
Offiziell gibt es zwar noch keine Bestätigungen, das “Wall Street Journal” meldete aber vor Kurzem, dass RIM an einem Tablet-PC arbeite, der eine Verbindung zum Internet via Blackberry herstellt. Ein solches Gerät wäre also lediglich als Blackberry-Zubehör nutzbar. Ein UMTS-Modul ist demnach nicht integriert, ob der Tablet-PC WLAN unterstützt, ist noch nicht bekannt.
Laut “Wall Street Journal” befindet sich der RIM-Tablet-PC noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und soll spätestens Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Äußerlich soll das Blackpad dem iPad stark ähneln. Auch preislich sollen beide Geräte nicht sehr stark voneinander abweichen.

Na, wer hätte das erwartet? Wer dachte, das Abhören von Handys und Smartphones sei nur mit unbezahlbarer Technik möglich, wird nun eines besseren belehrt. Auf einer Hackerkonferenz in Las Vegas beweist der britische Tüftler und Hacker Chris Padget, dass es auch günstiger geht. Mit einer freien Hardware, die für etwa 1000 Euro käuflich zu erwerben ist und einer speziell angepassten Version des Betriebssystems Linux, zeigte der Hacker, wie einfach es ist, Gespräche, die mit gängigen Mobiltelefonen geführt werden, abzuhören.

Da für das Abhören von Mobiltelefonen Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren drohen, testet Padget sein System auf der Konferenz in Vegas lediglich mit Funkfrequenzen und trotzdem haben sich schon 2 Minuten nach dem Start der Demonstration über dreißig handelsübliche Mobiltelefone aus dem Publikum automatisch mit dem Aufbau verbunden. Vor allem die allseits beliebten Apple-iPhones seien auf das Funknetz des Hackers angesprungen. Mit Padgets System ist es möglich, Gespräche mitzuschneiden und weiterzuleiten, ohne dass die Sprechenden davon etwas mitbekommen.

In der Praxis ist das Hack-System aber nur schwer einsetzbar. Um ein Gespräch abzuhören, muss der Hacker mitsamt seinem Equipment möglichst nah an sein Opfer herankommen. Darüberhinaus bleibt es dem Zufall überlassen, mit welchem Handy sich die Abhörtechnik als erstes verbindet. Zudem können mit Padgets System nur sieben Gespräche gleichzeitig abgehört werden. Trotzdem beweist Padgets Abhör-Installation, dass handelsübliche Mobiltelefone große Sicherheitslücken aufweisen.

Besitzer eines Android Smartphones können sich relativ leicht gegen Lauschangriffe schützen, indem sie sich die Gratis-Software RedPhone herunterladen. Um ein Gespräch vor dem Abhören abzusichern, müssen aber beide Gesprächspartner die Software auf ihrem Smartphone installieren.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken wollen die Arabischen Staaten nun die Übertragung von Daten per Blackberry verbieten. Ab dem elften Oktober diesen Jahres ist es sowohl Touristen und ausländischen Geschäftsmännern als auch Einwohnern der Vereinigten Arabischen Emirate verboten, mit einem Smartphone der Marke Blackberry online zu gehen.

Die Aufsichtsbehörde für Telekommunikation der Vereinigten Arabischen Emirate sieht die nationale Sicherheit durch den Datenaustausch mit Blackberries gefährdet, da alle Daten, die mit einem solchen Smartphone übertragen werden, in den USA zwischengespeichert würden. Bei anderen internetfähigen Handys sei das anders. Smartphones der Marken Apple und Nokia sind von der Sperre nicht betroffen. Die Arabische Behörde für Telekommunikation stellt eine Aufhebung des Verbots in Aussicht, falls eine akzeptable Lösung der Problematik entwickelt wird. Durch die Sperre würde sowohl das Abrufen von Emails mit dem Blackberry als auch Datenübertragungen und das Surfen im Netz unmöglich.

In der Vereinigten Arabischen Emirate nutzen etwa 500.000 Menschen ein Blackberry. Sollte das Internet für Smartphones dieses Herstellers wirklich gesperrt werden, ist mit großen Protesten vonseiten der zahlreichen arabischen Geschäftsleute zu rechnen, die auf den Datenaustausch per Smartphone angewiesen sind. Die VAE würden durch eine solche Maßnahme an Attraktivität als Wirtschaftsstandort verlieren.

Auch Saudi-Arabien scheint nun über eine solche Internet-Sperre für Blackberries nachzudenken. Noch im nächsten Monat soll der Messenger-Dienst gesperrt werden. Eine Begründung vonseiten der Saudi-Arabischen Regierung gibt es bisher nicht. Etwa 700.000 Menschen nutzen in Saudi-Arabien ein Blackberry. Kritiker des Verbots sprechen von Zensur.

Der Online-Dienst Chatroulette hat vor geraumer Zeit für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Auf Knopfdruck war es möglich, sich mit Menschen aus aller Welt über eine Webcam zu verbinden. Das man hier regelmäßig auf Exibitionisten stieß, die sich vor laufender Webcam entblösten, sorgte bei vielen für Unmut.

Daher ist es auch kein Wunder, dass Apple nun das iPhone-App iChatr aus seinem App-Store-Angebot entfernte. Bisweilen war es möglich, über das App auch von Unterwegs aus den Online-Dienst Chatroulette zu nutzen. Die Betreiber von Chatroulette suchen allerdings nach Lösungswegen, um iChatr wieder im App-Store anbieten zu können. Der Vorschlag, die Verwendung des Apps durch eine Alterbegrenzung einzuschränken, reichte Apple nicht aus. Das es andere Lösungen geben wird, um die Nackedeis auszusperren, bleibt fraglich.


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