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Kategorie: Allgemein

Das größte soziale Netzwerk der Welt wird wahrscheinlich bald ein neues Feature haben: das Teilen von Positionsinformationen. Die über 400 Millionen Nutzer von Facebook könnten so sehen, was ihre Freunde wo schreiben. Diese Informationen wurden von anonymen Quellen aus dem Unternehmen entnommen, welche über laufende Entwicklung nicht öffentlich sprechen dürfen.

Der Benutzer soll demnach bei der Verwendung von Geo-Tags vorher gefragt werden. Bereits Ende letzten Jahres hat man, im Zuge der neuen Datenschutzbestimmungen, einen kleinen Wink mit dem Zaunfahl bekommen:

Wenn du anderen deinen Standort mitteilst oder zu etwas, das du auf Facebook stellst, eine Ortsangabe machst, dann behandeln wir dies wie alle anderen von dir geposteten Inhalte. Wenn wir einen Dienst anbieten, der diese Art der Standortmitteilung unterstützt, geben wir dir die Möglichkeit, dich explizit für die Teilnahme daran zu entscheiden.

Anscheinend experimentiert man dieser Funktion schon seit über einem Jahr, man wollte aber noch warten bis das Produkt bereit wäre vom “Mainstream” akzeptiert zu werden. Dies hört man zumindest von Stimmen aus dem Unternehmen.

Demnach soll das Feauture auch zwei Teile haben. Der eine wird direkt den Benutzern angeboten, um Informationen über ihren Aufenthaltsort mit ihren Freunden teilen zu können. Der andere Teil wird den Programmieren in Form eines sogenannten API’s zur Verfügung gestellt. Das heisst, es wird in Zukunft sicherlich einige interessante Programme geben, die dieses Feature nutzen. Da ein Viertel der Benutzer mobil auf das Netzwerk zugreifen, könnten vor allem Firmen davon profitieren. Allerdings dürfte dies eher auf kleiner Unternehmen zutreffen, etwa wie Restaurantguides, oder in Form von Angaben über den nächsten Pizzaservice.

Neben Facebook gibt es verschiedene andere Seiten die Orts-basierte Services anbieten, oder diese zumindest unterstützen. So zum Beispiel kleinere soziale Netzwerke wie Loopt, Foursquare und Gowalla. Aber auch Google (mit Google Latidue) und Twitter bieten bereits entsprechende Optionen an.

(via)

Wer oft Akkus benutzt, der wird sicher auch ein Ladegerät für sie besitzen. Diese Akkuladegeräte gibt es in allen Größen, Formen und Farben. Sogar über den USB-Slot lassen sich Batterien aufladen – ideal wenn man mit dem Laptop unterwegs ist. Eines dieser Geräte ist der Energizer DUO. Seit 2007 ist er bereits im Handel und kürzlich entdeckte man: er enthält einen Trojaner.

Dies gab das das amerikanische Computer Emergency Response Team (CERT), welches dem US-Heimatschutzministerium angehört, vor kurzem bekannnt. Demnach sei nicht bekannt wie sich der Trojaner bei der Herstellung in der mitgelieferten Software einnisten konnte. Bekannt ist aber, dass er eine Hintertür (bei Windows-PC’s) öffnet, die Angreifern volle Kontrolle über den jeweiligen Rechner gibt. Von Seiten Energizers wurde das Problem bestätigt und das Gerät aus dem Handel entfernt. Nun versucht man, in Zusammenarbeit mit CERT, herauszufinden wie der Code in die Software gelangte.

Konkret befindet sich der Trojaner in einer im Lieferumfang enthaltenen Anwendung, welche der Überwachung des Ladezustandes der Akkus dient. Bei Ausführung legt er die Datei Arucer.dll an, welche den Port 7777 öffnet und dann auf eingehende Verbindungen, sprich Anweisungen, wartet. So können Angreifer unbemerkt Programme herunterladen (andere Malware zum Beispiel), oder auch Dateien verschicken. Eine Deinstallation der Software, sowie das Löschen der Arucer.dll würde weiteren Betrieb unterbinden, so die Sicherheitsexperten.

(via)

2010 2 Mrz

ChatRoulette als neues Internetphänomen

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Man sitzt also mal wieder vor dem PC. Die Hausarbeit wurde abgegeben, Arbeiten muss man erst morgen wieder. Vielleicht sollte man sich mit Freunden treffen? Gute Idee. Nach dem Griff zum Telefon folgt die Ernüchterung: keine Zeit, nicht da, keine Lust. Wie wärs mit lesen? Ebenfalls eine gute Idee. Doch 10 Minuten später packt man die Zeitung wieder weg und starrt auf die sechs bunten Buchstaben mit darunterstehender Suchmaske die das Internet verändert haben. Die Wahl des Zeitvertreibs fällt also auf das Internet. Gute Idee. Doch wo könnte man sich am besten amüsieren? YouTube? Kennt man alles schon. Diverse Lachseiten? Nicht witzig genug. Mh… Wie wärs mit einem Videochat? Gute Idee!

Wer sich in dieser kleinen Einleitung des öfteren wiederfindet, der sollte sich vielleicht einmal die Seite ChatRoulette.com genauer ansehen. Dort werden nach dem Zufallsprinzip zwei Menschen mit Webcam ausgelost, die sich danach virtuell gegenüber sitzen und über Bild, Ton und Schrift kommunizieren können. Wenn einem der Gegenüber nicht gefällt wird einfach auf “Next” geklickt. Nicht selten passiert es da, dass man statt einem Menschen ein unidentifizierbares Bild sieht. Doch nach mehrmaligen Klicken auf den “Next”-Button bekommt man früher, oder später auch einen Humanoiden zu Gesicht. Ob der einen aber auch wirklich sehen will, hängt natürlich von ihm ab. Denn so schnell man dabei ist den “Next”-Knopf zu drücken, so schnell wird man auch selbst aussortiert.

Die Idee für das Projekt stammt von Andrej Ternowskij, einem 17-jährigen Russen. Gegenüber der “New York Times” erklärte er, dass ihm das Programm Skype zu langweilig wurde. Daraufhin entwickelte er ChatRoulette, welches im November 2009 das Licht des Internets erblickte. Aufgrund des hohen Andrangs musste er den für die Seite mehrmals umschreiben und weitere Server mieten. Sieben Stück davon braucht die Website nun schon, alle davon stehen in Frankfurt am Main.

Nach einer Erhebung vom comScore gab es allein im Januar fast eine Millionen unique users. Knappe Zehntausend Nutzer sind rund um die Uhr online. Bei so einer Masse an Benutzern, kann Manipulation natürlich nicht ausgeschlossen werden. Zwar ist das Mindestalter mit 16 Jahren angegeben und obszönes, verletzendes, sowie pornografisches Material ist verboten, doch überprüfen kann das keiner so richtig. Auch gab es Hinweise, dass einige Nutzer das System manipulierten und statt einem Live-Bild ein Video in den Stream einspielten.
Dies zeigt, dass man bei ChatRoulette, genauso wie bei allen anderen Kommunikationsdiensten im Internet genau aufpassen muss was man von sich preis gibt und vor allem wieviel man dem Gegenüber glaubt.

2010 12 Feb

Google und der Datenschutz

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Google Inc. hat es geschafft. In nur 12 Jahren hat es Unternehmen seine Suchmaschine “Google” als Marktführer positioniert. 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen gehen über die Website des amerikanischen Konzerns. Bewerkstelligt wurde dies mit komplizierten, neuen Suchalgorithmen und vor allem mithilfe von angepasster Werbung. Doch dies wirft einige Fragen an das Unternehmen auf.

So steht Google schon lange in der Kritik zur Datenkrake zu mutieren. Denn alle Daten werden zentral gespeichert, ob einzele Suchanfragen bei Google, E-Mails bei GoogleMail, oder angesehene Videos auf YouTube. Google speichert die Daten und lässt sie nach Mustern durchsuchen – um dann die passende Werbung dazu anzeigen zu können. So wird dann auf die E-Mail Einladung zur Geburtstagsfeier, auch gleich noch Werbung für zum Beispiel Blumen, oder Geschenkideen präsentiert. Was für die Werbebranche ein Segen ist, ist für andere ein Fluch.  Für Verlage zum Beispiel. Seit dem Boom des Internetmarketings wackelt nun ein Finanzierungsstandbein der Printmedien. Denn mit dem neuen Markt im Internet, beginnt der alte Markt, der der Anzeigen, langsam wegzubrechen.

Doch nicht nur in der Werbung zeigen sich Probleme. Auch Datenschützer laufen Sturm, denn das Missbrauchspotential ist riesig. Mithilfe der gesammelten Daten ließe sich ein erschreckend genaues Profil von fast jedem Internetbenutzer erstellen. Wie gefährlich die Zentralisation personenbezogener Daten sein kann, kann man gut am Beispiel des Hackerangriffs auf Gmail Konten beobachten. Unbekannte konnten sich Zugang zu diversen E-Mail-Accounts des Anbieters verschaffen und so sensible Daten entweden. Betroffen waren vor allem Wirtschaftsunternehmen in den USA – aber auch Informationen über chinesische Regimekritiker sollen entwendet wurden sein. Im Verdacht stehen chinesische Hacker – genau kann man das aber nicht sagen, da diverse Möglichkeiten bestehen Angriffe umzuleiten, um so seine Spuren zu verwischen.

Ein neuer Angriffspunkt für Datenschützer bietet der kürzlich neu vorgestellte Service “buzz”. Hiermit versucht Google auf dem Markt der sozialen Netzwerke Fuß zu fassen. Schon einmal hatte das Unternehmen diesen Schritt gewagt, nämlich 2004 mit “Orkut”, welches sich aber nur in Brasilien durchsetzen konnte. Bislang waren alle Schritte die Marktführer “Facebook” und “Twitter” vom Thron zu stoßen vergeblich. Doch mit “buzz” könnte sich dies ändern. Denn dieser Service vernetzt ungefragt alle Google Konten mit dem sozialen Netzwerk. So erhofft sich Google gleich zu Beginn eine breite Benutzermenge.

Doch befürchten einige Kritiker, dass das Konzept von Google, auf lange Sicht, vor allem zu einem führt: dem Verlust der Privatssphäre. Denn selbst arglose Benutzer des Services sollten sich genau überlegen wieviel sie von sich preisgeben wollen. Wer soll alles sehen mit wem ich im E-Mail-Kontakt stehe? Soll bei GoogleMaps angezeigt werden wo genau ich eine Stautsmitteilung versende (Stichwort Geo-Tagging: Auch Twitter bastelt an so einer Funktion). Soll der Personalchef wirklich lesen, dass ich regen Kontakt mit Erika aus der Buchhaltung habe? Fragen die sich am Ende jeder selbst beantworten muss.

Über die virtuelle Welt “Second Life” kursiert so manches Gerücht. Unheimliche viele Menschen sollen es nutzen, es bestehe die Chance auch im realen Leben zu Reichtum zu gelangen und überhaupt sei alles einzigartig. Der Focus fand jetzt heraus, dass einige Dinge in der virtuellen Welt anders sind, als man sich vorstellt:

  • Knapp zwölf Millionen Menschen sind angeblich in Second Life angemeldet. Selten trifft man aber auf viele Menschen im virtuellen Raum. Das liegt daran, dass sich zwar viele aus Neugierde angemeldet haben, sich im Laufe der Zeit aber nocht mehr dafür interessieren und nicht mehr aktiv am SPiel teilhaben.
  • Die Idee von Second Life war nicht neuartig, da man sich bereits in “World of Warcraft” Internet-Avatare basteln konnte
  • Zu viel Geld gekommen in “Second Life” ist bisher nur eine Spielerin. Anshe Chung hat geschickt Land ge- und verkauft. Ansonsten ist es aber relativ schwer das große Geld in der virtuellen Welt zu machen

DENNOCH: Das Spiel hat Potenzial und könnte noch ungeahnte Möglichkeiten zur Kommunikation entwickeln. Manche Experten gehen davon aus, dass Second Life das World Wide Web komplett verändern wird und User sich in ein paar Jahren so durchs Netz bewegen werden wie heute durch das Onlinegame.

Das Cyberland ist eine virtuelle Gemeinschaft von Jugendlichen für Jugendliche. Der grafische Chat basiert auf der Software “ThePalace” und bietet die Möglichkeit durch viele gestaltete Räume zu wandern und eigene Figuren zu verwenden. Angemeldete EinwohnerInnen des Cyberlands haben Mitbestimmungsrechte, können selber Räume gestalten und Chats veranstalten. Die Cyberland-EinwohnerInnen wählen eigene AdministratorInnen (Wizardrat), die den Chat betreuen und Aktionen organisieren. Es soll ein Ort für Kinder und Jugendliche sein, an dem neue Erfahrungen in der Kommunikation über Datennetze gemacht werden können und der von den Jugendlichen selber gestaltet und organisiert wird. Es steht für Chataktionen von Jugendeinrichtungen und Schulen zur Verfügung.

http://jugendserver.spinnenwerk.de/~virtuellewelt/info/allgemein.php

Die neuste Möglichkeit Bekanntschaften zu machen, ist die des “Second-Life”. Was genau ist das aber, wovon so viele sprechen?
In Second Life kann man eine komplett neue Version seines Selbst erfinden, egal ob Frisur, Kleidung, Körperbau oder diversen Accesoires wie Piercings. Man schafft sich ein Leben in einer Parallelwelt.
Es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Second-Life-Accounts. Der Unterschied zwischen den Accounts besteht vor allem darin, dass man mit einem kostenfreien Account kein virtuelles Land kaufen kann. Bei kostenpflichtigen Accounten gibt es dagegen sogar eine virtuelle Währung, die in reales Bargeld umgetauscht werden kann. Der Wechselkurs unterliegt jedoch, wie in der realen Welt, täglichen Schwankungen und ist nicht dauerhaft festgelegt
.
Second Life ist eine virtuelle Plattform, die verschiedene Foren und Communitys beinhaltet. Der Austausch mit anderen Nutzern ergibt so recht einfach und unkompliziert. Gleichgesinnte können Gruppen bilden und über den integrierten Instant Messenger mit Einzelpersonen oder aber auch mit allen Mitgliedern der jeweiligen Gruppe kommunizieren.

 

 

http://www.focus.de/digital/games/second_life/online-game_aid_116203.html

Das Internet macht es möglich, unkompliziertes und billiges Telefonieren!
Neben Skype und VoIP gibt es jetzt noch eine weitere Möglichkeit, nämlich JAHJAH.

 

Jeder der chattet hat sie schon verwendet, ob bewusst oder unbewusst. Der Chat ist schnelllebig und  so bilden sich nach und nach immer neue Abkürzungen heraus. SMILEYS oder allgemein bekannte ABKÜRZUNGEN, sind inzwischen standardisiert und man möchte behaupten, größtenteils global verständlich. Zu den meist gebrauchten und interessantesten Smileys zählen neben den üblichen - :) :( :D - unter anderem:

:-/ unentschlossen
:-@ schreiendes Smiley
:-[ schmollender Smiley
:-X meine Lippen sind versiegelt
:-S etwas konfus
:’-) vor Freude weinend
:* Kuss
:-Y “Es ist eigentlich ein Geheimnis, aber…”
:-$ Ich bin krank
:-{} Smiley mit Lippenstift

Die Liste könnte endlos fortgesetzt, da sich quasi täglich neue Smiley-Kreationen bilden, die sich nur in den weltweiten Chats durchsetzen müssen.

2009 2 Dez

Flirt im Chat

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Wem es im wirklichen Leben schwer fällt auf Menschen zu zu gehen, dem kommt die virtuelle Welt gerade recht. Alle Schüchternheit der Realität scheint plötzlich vergessen, denn der Gegenüber befindet sich nicht im selben Raum wie man selbst und so spricht man eher aus, was man denkt. Flirtgelegenheit Chat!  Fast 7 Millionen aller Deutschen sind in einer Online-dating-Börse registriert und auf der Suche nach einem/r Gefährten/in. Der online-Liebesmarkt boomt, jedoch sollte man vorsichtig sein, denn leider verirren sich auch immer wieder schwarze Schafe dorthin. Wem also sein Chatpartner zu aufdringlich wird, sollte diesen Kontakt blockieren. Ansonsten steht dem Online-Flirt aber nichts mehr im Wege.

 


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