Eine Forsa-Umfrage offenbart: 41 Prozent aller Deutschen ändern ihre Passwörter für den Mail-Account, Online-Konten und andere Zugangscodes viel zu selten oder nie.
Die Deutschen zeigen sich bequem, was die Auswahl ihrer Passwörter angeht. Ob der Zugangscode für Online-Plattformen, den Computer oder das Handy, die meisten ändern ihr einmal gewähltes Passwort aus eigener Initiative nie. Dabei empfiehlt Dieter Kämpf vom Branchenverband Bitkom, die wichtigsten Passwörter alle drei Monate zu ändern. Dieser Regel komme nach der Forsa-Studie allerdings nur jeder sechste Bürger nach.

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Schaut man sich die Zahlen genauer an, sieht es folgendermaßen aus: Rund 8 Prozent aller Befragten ändern ihre Zuganscodes nie oder nur alle paar Jahre, jeder Neunte tut dies dagegen jährlich und jeder Hundertste Wechselt sogar wöchentlich. Ein wöchentlicher Wechsel muss zwar auch nicht sein, eine gewisse Sensibilität hinsichtlich der Wahl der eigenen Passwörter sollte allerdings vorhanden sein.
So zeigte sich, dass vor allem die unter 29 Jährigen vorsichtiger sind: Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind es immerhin 27 %, die ihre wichtigsten Kennwörter ca. alle drei Monate ändern. Bei der Generation 60 Plus sind es nur 4 Prozent.
Demnach sollte man sich die Studie als Anstoß nehmen, die Zugangsdaten für Mailaccounts oder Online-Konten wenigstens einmal im Halbjahr zu wechseln. Der Aufwand ist verschwindend gering, der Sicherheit kommt es zugute.
(jm)