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2010 23 Jun

Dating in Zeiten von Web 2.0

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Das Internet und seine grenzenlosen Möglichkeiten. In Zeiten des WEB 2.0 werden über das Internet nicht nur Preise verglichen, Reisen gebucht, die Pizza bestellt– nein, es wird auch kräftig geflirtet und gedatet. Die Suche nach dem richtigen Partner verlagert sich so zunehmend in den virtuellen Raum. Zahlreiche Datingportale haben sich mittlerweile auf dem Markt etabliert, ständig kommen neue hinzu.

© Johanna Bieber/ PIXELI

© Johanna Bieber/ PIXELI

Die Online-Partnersuche erweist sich jedoch als kompliziert. Zu glauben, es genüge ein Profil anzulegen und schon erhält man massenweise Klicks und Angebote, ist ein Irrtum. Auch im virtuellen Raum muss aktive Partnersuche betrieben werden. Dennoch ist die Suche nicht erfolglos. Rund 9 Millionen Deutsche haben bereits über das Internet ihren Traumpartner gefunden. Doch bevor man sich in einem der vielzähligen Portale registriert, sollte man sich darüber im Klaren  sein, was man überhaupt will. Bin ich auf der Suche nach einem kurzen Flirt oder auf der Suche nach dem perfekten Partner für das Leben?

Ist diese Entscheidung getroffen, muss man sich ein entsprechendes Onlineportal aussuchen. Hier wird nämlich grundsätzlich unterschieden zwischen Flirtbörsen wie iLove.de oder Partnervermittlungen wie ElitePartner.de. Eine Mischformen, in der beides möglich ist, wäre zum Beispiel neu.de.

Bei der Anmeldung geht es nun darum, ein eigenes, wenn möglich interessantes Profil anzulegen. Wer nur das Nötigste über sich preis gibt, wird später wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Da die erste Kontaktaufnahme rein virtuell verläuft, ist das Profil quasi das Gesicht, das Aushängeschild, mit dem der Suchende beim anderen Geschlecht punkten will. So sollten die Angaben im Userprofil gewissenhaft und mit viel bedacht bearbeitet werden. Mogeln, um sich attraktiver zu machen als man ist, ist allerdings auch nicht zu empfehlen – spätestens beim ersten Treffen fällt die virtuelle Maske. Genauso wichtig ist die Wahl des Nickname. Standards wie Knudelbär1984 wirken langweilig und wenig attraktiv – hier ist Kreativität gefragt.

Die erste Kontaktaufnahme verläuft dann über kurze Nachrichten, die man dem auserwählten Mitglied zuschickt. Auch hier sollte auf förmliche Standardnachrichten verzichtet werden. Besser ist es, persönliche Nachrichten zu verfassen, in denen auf  im Profil angegebene Hobbys, Interessen oder Gemeinsamkeiten eingegangen wird. Ist die erste Kontaktaufnahme gelungen, steht einem tiefergehenden Kennenlernen nichts im Wege.

Bei aller Mühe, die man sich beim Ausfüllen des Profils gibt, sollte allerdings darauf geachtet werden, keine persönlichen Kontaktdetails anzugeben. Name, Adresse und Telefonnummer sollten unbedingt verborgen bleiben. Werden diese grundsätzlichen Regeln der Anonymität beachtet, kann man wenig böse Überraschung erleben.

Allerdings ist der virtuelle Flirt nicht kostenlos. Zwar werben die meisten Anbieter mit kostenlosen Testmöglichkeiten, wirkliche Kontaktaufnahme ist aber erst möglich, wenn ein Abo abgeschlossen wurde.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 23. Juni 2010 und wurde abgelegt unter "Allgemein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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