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Archiv: Dienstag, 20. Juli 2010

Ein neuer Computervirus verbreitet sich momentan und nutzt dabei eine bisher unbekannte Schwachstelle im System von Windows. Ein Lösung für den Trojaner präsentierte das Unternehmen bislang noch nicht.

Experten haben kürzlich einen neuen Computervirus entdeckt, der alle Sicherheitsvorkehrungen zu überwinden scheint. Selbst ein mit allen aktuellen Patches versehenes Windows 7 konnte dem Angriff nicht abwehren. Infiziert wird der Computer, in dem ein mit dem Trojaner befallener USB-Stick an den Rechner angeschlossen wird. Herkömmliche Trojaner, die sich auf einem USB-Stick befanden, konnten sich nur über die Autostart-Funktion eines infizierten Programms im System einnisten. Hier half meist eine entsprechende Anti-Viren-Software. Jetzt genügt es, den Stick am Rechner anzuschließen, schon ist der Trojaner auf dem Rechner. Der Trojaner nistet sich dann unbemerkt und tief im System ein, jegliche Sicherheitsvorkehrungen versagen.

Sicherheitsexperten von Microsoft gehen allerdings davon aus, das sich der Virus nicht flächendeckend verbreiten wird. Vielmehr glauben die Experten, dass der Trojaner zur Industriespionage bei Microsoft eingesetzt werden soll, da er gezielt die Prozessleittechnik des Windows-Systems ausspioniert.

Eine Lösung für das Problem konnte der Konzern bislang noch nicht präsentieren. Zwar kann der Virus über Eingriffe in die Windows-Registry unschädlich gemacht werden, diese Variante bleibt aber nur versierten Computernutzern vorbehalten.

Der Instant-Messenger Skype wird demnächst um eine Version erneuert – Skype 5 soll mit neuen Premium-Funktionen noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Bisher war es möglich, via Skype Telefonate und Videotelefonate zu führen, zu chatten oder Daten zu verschicken. Die neue Version Skype 5.0, die noch dieses Jahr erscheinen soll, wird – so der Hersteller – neben diversen Fehlerbehebungen auch mehrere neue Premium-Funktionen enthalten. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, per Videokonferenz mit mehreren Usern gleichzeitig zu kommunizieren. Einziges Manko: die neuen Funktionen sind kostenpflichtig, es sei denn, man lädt sich die aktuelle Beta-Version herunter. So kommt man schon frühzeitig und kostenlos in den Genuss der neuen Premium-Funktionen.

Der Online-Dienst Chatroulette hat vor geraumer Zeit für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Auf Knopfdruck war es möglich, sich mit Menschen aus aller Welt über eine Webcam zu verbinden. Das man hier regelmäßig auf Exibitionisten stieß, die sich vor laufender Webcam entblösten, sorgte bei vielen für Unmut.

Daher ist es auch kein Wunder, dass Apple nun das iPhone-App iChatr aus seinem App-Store-Angebot entfernte. Bisweilen war es möglich, über das App auch von Unterwegs aus den Online-Dienst Chatroulette zu nutzen. Die Betreiber von Chatroulette suchen allerdings nach Lösungswegen, um iChatr wieder im App-Store anbieten zu können. Der Vorschlag, die Verwendung des Apps durch eine Alterbegrenzung einzuschränken, reichte Apple nicht aus. Das es andere Lösungen geben wird, um die Nackedeis auszusperren, bleibt fraglich.


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