chatters HELP

Web Hilfe

Du durchsuchst gerade das Archiv des Monats Juli 2010.

Archiv: Juli 2010

Facebook Chef Mark Zuckerberg verkündete die Frohe Botschaft: Sechs Jahre nachdem Facebook online ging, zählt das Online-Portal über eine halbe Milliarden Mitglieder.Facebook hat damit Konkurrenten wie StudiVZ oder MySpace hinsichtlich der Mitgliederzahl weit überholt und wird in über 70 Staaten dieser Erde genutzt. Grund genug für das Unternehmen, anlässlich dieser Zahl eine neue Applikation zur Verfügung zu stellen, mit der die Mitglieder besondere Facebook-Erlebnisse publizieren können. Die auf einer Facebook-Seite veröffentlichen Erfahrungsberichte sollen auf einer Weltkarte platziert und nach Kategorien wie Politik, Kurioses oder Musik geordnet werden.

Der US-Dienstleister Google schränkt nun sein Angebot in China ein und stellt zwei in China angebotene Dienste demnächst ein. Betroffen sind der Dienst für einen Website-Betreiber und eine Lifestyle-Site – Grund ist die zu geringe Nachfrage im Land. Ob weitere Dienste eingestellt werden, ließ der Konzern offen. Zuletzt gab es Auseinandersetzungen zwischen der Regierung Chinas und Google wegen der harten Zensurauflagen im Land der Mitte. Im Januar hatte der Konzern angekündigt, sich nicht weiter den Auflagen zu beugen.

Ein neuer Computervirus verbreitet sich momentan und nutzt dabei eine bisher unbekannte Schwachstelle im System von Windows. Ein Lösung für den Trojaner präsentierte das Unternehmen bislang noch nicht.

Experten haben kürzlich einen neuen Computervirus entdeckt, der alle Sicherheitsvorkehrungen zu überwinden scheint. Selbst ein mit allen aktuellen Patches versehenes Windows 7 konnte dem Angriff nicht abwehren. Infiziert wird der Computer, in dem ein mit dem Trojaner befallener USB-Stick an den Rechner angeschlossen wird. Herkömmliche Trojaner, die sich auf einem USB-Stick befanden, konnten sich nur über die Autostart-Funktion eines infizierten Programms im System einnisten. Hier half meist eine entsprechende Anti-Viren-Software. Jetzt genügt es, den Stick am Rechner anzuschließen, schon ist der Trojaner auf dem Rechner. Der Trojaner nistet sich dann unbemerkt und tief im System ein, jegliche Sicherheitsvorkehrungen versagen.

Sicherheitsexperten von Microsoft gehen allerdings davon aus, das sich der Virus nicht flächendeckend verbreiten wird. Vielmehr glauben die Experten, dass der Trojaner zur Industriespionage bei Microsoft eingesetzt werden soll, da er gezielt die Prozessleittechnik des Windows-Systems ausspioniert.

Eine Lösung für das Problem konnte der Konzern bislang noch nicht präsentieren. Zwar kann der Virus über Eingriffe in die Windows-Registry unschädlich gemacht werden, diese Variante bleibt aber nur versierten Computernutzern vorbehalten.

Der Instant-Messenger Skype wird demnächst um eine Version erneuert – Skype 5 soll mit neuen Premium-Funktionen noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Bisher war es möglich, via Skype Telefonate und Videotelefonate zu führen, zu chatten oder Daten zu verschicken. Die neue Version Skype 5.0, die noch dieses Jahr erscheinen soll, wird – so der Hersteller – neben diversen Fehlerbehebungen auch mehrere neue Premium-Funktionen enthalten. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, per Videokonferenz mit mehreren Usern gleichzeitig zu kommunizieren. Einziges Manko: die neuen Funktionen sind kostenpflichtig, es sei denn, man lädt sich die aktuelle Beta-Version herunter. So kommt man schon frühzeitig und kostenlos in den Genuss der neuen Premium-Funktionen.

Der Online-Dienst Chatroulette hat vor geraumer Zeit für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Auf Knopfdruck war es möglich, sich mit Menschen aus aller Welt über eine Webcam zu verbinden. Das man hier regelmäßig auf Exibitionisten stieß, die sich vor laufender Webcam entblösten, sorgte bei vielen für Unmut.

Daher ist es auch kein Wunder, dass Apple nun das iPhone-App iChatr aus seinem App-Store-Angebot entfernte. Bisweilen war es möglich, über das App auch von Unterwegs aus den Online-Dienst Chatroulette zu nutzen. Die Betreiber von Chatroulette suchen allerdings nach Lösungswegen, um iChatr wieder im App-Store anbieten zu können. Der Vorschlag, die Verwendung des Apps durch eine Alterbegrenzung einzuschränken, reichte Apple nicht aus. Das es andere Lösungen geben wird, um die Nackedeis auszusperren, bleibt fraglich.

2010 19 Jul

Der Spion im Kinderzimmer

Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags:  | Keine Kommentare

Ein Hacker aus dem Rheinland soll durch gehackte Web-Cams Mädchen in ihren Kinderzimmern beobachtet haben. Dies wäre nicht der erste Fall dieser Art.

Wie die Staatsanwaltschaft Aachen vergangene Woche mitteilte, habe ein Mann aus der Region Aachen mittels einer Schadsoftware die Computer fremder Mädchen infiziert, um auf diese Weise Zugriff auf die Web-Cams der Mädchen zu erhalten. Ein Alptraum für alle Eltern – der Mann soll rund 150 Kameras gekapert und über einen längeren Zeitraum die Zimmer observiert haben.

© rwetzold  / PIXELIO

© rwetzold / PIXELIO

Aufgedeckt wurde die Spähattacke durch Thomas Floß vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands. Dieser führt regelmäßig Inforveranstalltungen in Schulen zum Thema Datensicherheit und Privatsspähre durch. Dabei führt er regelmäßig auch ein Video vor, das zeigt, wie Kinder heimlich über die gekaperte Web-Cam beobachtet werden. Nachdem sich mehrere Schülerinnen daraufhin mit dem Verdacht bei ihm meldeten, genau das passieren bei ihnen auch, wurde er stutzig und untersuchte die Rechner.

Dabei wurde er auch fündig: Er identifizierte in mehreren Fällen eine Spysoftware, die über den Chat-Dienst ICQ auf die Rechner gelangt war.

Nachdem der Datenschützer die IP-Adresse des Täters im Raum Aachen ausmachen konnte, alarmierte er die Behörden. Die Polizei wurde in der Wohnung des Mannes fündig und konfiszierte mehrere Rechner, auf denen die Video-Feeds zu sehen waren.

Floß selbst geht davon aus, dass die Dunkelziffer wesentlich größer ausfallen dürfte. Viele der Betroffen würden zwar merken, dass etwas nicht stimmt, ihre Sorgen aber niemanden anvertrauen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamte will verstärkt gegen Internetkriminalität vorgehen. Zu diesem Zwecke fordert er, dass ein jeder, der über das Internet Geldgeschäfte abwickelt oder Behördengänge erledigt, sich vorher bei einer staatlichen Stelle registrieren lässt.

Neben diesem Vorschlag fordert der Verband zudem feste Spielregeln für das Internet, um nicht das staatliche Gewaltmonopol zu gefährden. Da das Internet ein hoch frequentierter Ort des Verbrechens ist, die Politik aber lediglich als Zuschauer am Rande das gesetzlose Treiben beobachte, müsse es klare Zuständigkeitskompetenzen geben. Konkret moniert der BDK etwa, dass es keine gesetzlichen Regelungen über die Überwachung von Verdächtigen in sozialen Netzwerken wie Facebook gebe.

Weiterhin enthält die Initiative die Forderung, eine spezielle Task-Force zur schnellen Bekämpfung von Internetkriminalität zu etablieren. Nur ein Prozent der 260.000 Polizisten in Deutschland sei für diesen Job ausgebildet – viel zu wenig, so der BDK. Um die Internetermittlungen besser koordinieren zu können, sei es unumgänglich, ein nationales Internet-Zentrum zu schaffen, bei dem alle Informationen gebündelt werden.

Zudem weißt BDK-Chef Klaus Jansen auf die Gefahr terroristischer Angriffe auf das Internet hin. Ein Angriff auf die digitale Infrastruktur des Landes könne ähnlich verheerend wirken, wie eine Atombombe. Daher sei es nötig, über eine „Resetfunktion“ zu verfügen, um alle strukturrelevantenen Netze im Ernstfall vom Internet abzuklemmen.n.

Diese und weitere Vorschläge präsentierte der BDK vergangene Woche der Bundesregierung, um mittels eines Sofortprogramms gegen die beschriebene Internetkriminalität vorzugehen.

Seit vergangenem Mittwoch lassen sich nun auch rechtssichere Briefe online verschicken. Die Deutsche Post ist das erste Unternehmen, dass den elektronischen Brief anbietet.

Für 55 Cent ist es von nun an möglich, auch auf dem virtuellen Weg Briefe zu verschicken, die im Unterschied zur E-Mail auch Rechtssicherheit gewährleisten. Möglich ist dies durch ein sicheres Online-Registrierungsverfahren, bei dem sich der Nutzer eindeutig als authentische Person identifiziert. Seit Mittwoch können sich Kunden eine kostenlose, verifizierte E-Mail Adresse sichern und das neue Angebot nutzen.

Aber nicht nur die Deutsche Post, auch andere Unternehmen bieten das neue D-Mail-Verfahren an. Bei GMX und Web.de können sich Interessierte bislang allerdings nur eine registrierte Mail-Adresse sichern, das Versenden von E-Briefen wird erst ab 2011 möglich sein – so bleibt die Post bislang einziger Anbieter.

Es ist anzunehmen, dass ab dem kommenden Jahr durch den Einstieg weiterer Anbieter die Preise für den E-Brief unter die 55 Cent Marke fallen werden. Praktisch ist das neue Verfahren alle mal: Der Verbraucher kann bequem von zu Hause aus via E-Mails mit Behörden und Firmen kommunizieren, rechtlich gesehen ist das D-Mail-Verfahren gleichgestellt zu den herkömmlichen Post-Briefen. Im Unterschied zu der normalen E-Mail sind die Briefe dann nämlich verbindlich und gewähren im Streifall Rechtssicherheit.

So konnte die Deutsche Post bereits mehrere Unternehmen für das neue Verfahren gewinnen: Firmen wie SAP oder die Allianzversicherung werden in Zukunft Gehaltsabrechnungen und andere Geschäftsbriefe nicht mehr in Papierform, sondern über das D-Mail-Verfahren als elektronischen Brief verschicken.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, dann plant Google über ein Online-Spiele-Netzwerk, eigene Social Games zu etablieren. Noch in diesem Jahr soll die Plattform Google Games starten.

Die neue Initiative ist Teil des geplanten Sozialen Netzwerkes, mit dem der Konzern in Konkurrenz zu Facebook treten will. Gleichzeitig ließen sich die neuen Social Games in die Betriebssysteme Android und Chrome integrieren.

Für die Entwicklung der neuen Spiele hat Google den Spieleentwickler Zynga beauftragt. Das hochgefragte Unternehmen entwickelt für mehrere Online-Dienste und Soziale Netzwerke derartige Spiele, unter anderem auch für Facebook.

Der Mail-Client Outlook von Microsoft wird um eine zusätzliche Funktion erweitert – von nun an ist es möglich, Nachrichten von Facebook-Kontakten via Outlook zu organisieren. “Es geht darum, die unterschiedlichen Kommunikationsformen zusammenzuführen“, so ein Sprecher von Microsoft.

Mittels des neuen „Social Connectors“ wird nicht mehr allein die E-Mail eines Facebook-Kontaktes angezeigt, sondern auch der vorangegangene Nachrichtenverlauf. Neben der verbesserten Nachrichtenübersicht werden zusätzlich die Statusmeldungen und gemeinsame Termine der entsprechenden Person angezeigt. So ist es möglich, einen Gesamtüberblick über die mit einer Person geführte Konversation zu erhalten.

Der Social Connector steht ab sofort auf der Microsoft-Homepage zum Download bereit.


chatters HELP läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
48 Verweise - 0.986 Sekunden.