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Wie ein MySpace-Sprecher mitteilte, müssen User der beiden Online-Portale zukünftig nicht mehr eigenes jede Portal-Seite aufrufen, sondern können das Account-Management zusammenlegen. Indem beide Seiten quasi ineinander integriert wurden, werden aktuelle Statusmeldungen und Nachrichteneingänge jeweils auf der Facebook-Website angezeigt.

Die Verknüpfung ging aus einer Initiative der MySpace-Betreiber hervor, die sich Sorgen macht um die Mitgliederzahl: zahlreiche MySpace-User wanderten in den vergangenen Zeit zu Facebook ab. Man erhofft sich nun, dass Mitglieder von MySpace nicht zu Facebook abwandern sondern die neue Verknüpfungsfunktion nutzen.

Eigentlich müsste man annehmen, dass im Zeitalter der totalen Vernetzung die größte Virengefahr aus dem Internet kommt. Falsch gedacht, sagen die Computerexperten. Rund jeder vierte Virus oder Computerwurm kommt aus dem gelangt über mobile Datenträger auf den Rechner. Der USB-Stick als Hosentaschenfestplatte hat nämlich derart weite Verbreitung gefunden, dass es einfacher ist, einen Computer über den USB-Stick zu infizieren, als über das Internet.

© Daniel Rennen / PIXELIO

© Daniel Rennen / PIXELIO

Da die meisten Windows-Rechner USB-Sticks ungefragt und ohne Sicherheitsüberprüfung öffnen, hat ein Virus leichtes Spiel, in das System einzudringen. Es müssen weder Firewall noch sonstige Schutzbarrieren überwunden werden, der Virus kommt quasi zu Fuß.

Das Sicherheitsunternehmen Panda Security analysierte hierfür knapp 11.000 infizierte PCs aus aller Welt. Das Ergebnis: in rund 25 Prozent aller Fälle kam das Virus über den USB-Stick auf den Rechner. Da die Rechner, wenn ein Stick angeschlossen wird, auf die Autorun.inf-Datei zurückgreifen, wird das Speichermedium automatisch geöffnet, Schadsoftware mit inbegriffen. Da es in den vergangenen zwei Jahren auch bei großen Behörden und Unternehmen wie dem Pentagon und Google zu Virenattacken, ausgelöst durch infizierte USB-Sticks kam, wird die Nutzung der kleinen Speicher zusehends eingeschränkt. Aber auch Privathaushalte sollten stärker auf die Sicherheit achten.

Long Term Evolution – kurz LTE – heißt die vierte Mobilfunkgeneration und soll vor allem ländliche Regionen mit Internet versorgen. Rund drei Monate nach Versteigerung der Funklizenzen hat die Telekom nun mit dem Ausbau begonnen. Einen ersten Sendemast stellte sie in Brandenburg auf, rund 500 weitere sollen noch dieses Jahr folgen.

“Mit dem LTE-Ausbau fällt es uns leichter, die weißen Flecken zu beseitigen, in denen es noch keinen schnellen Internet-Zugang gibt”, sagte Telekomchef Obermann. Wirklich freuen dürfen sich die Bewohner weißer Flecken allerdings erst gegen Ende des Jahres. Empfangsgeräte für Computer, die den Zugang über die LTE-Technik ermöglichen, wird es erst gegen Ende dieses Jahres geben. Mobiltelefone, die die neue Technik unterstützen, kommen sogar erst Ende 2011 heraus.

Die vierte Mobilfunkgeneration LTE liefert rund 2 Megabits pro Sekunde. Zum Vergleich – ADSL2+-Anschlüsse liefern pro Anschluss bis zu 16 Mbit/s. Der bisherige Standard UMTS liefert zwar ein ähnliches großes Datenvolumen, allerdings ist die Reichweite der UMTS-Masten wesentlich geringer als die der LTE-Masten. Daher kommt der Ausbau der LTE-Technik die Unternehmen wesentlich billiger, da weniger Masten aufgestellt werden müssen, um eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen.

Datenschützer in Deutschland fordern gesetzliche Grenzen für Google, Facebook und Co. Diese Forderung entspringt der Tatsache, dass zahlreiche Internetdienstleister tief in die Persönlichkeitsrechte ihrer Nutzer eingreifen und teilweise äußerst schlampig mit den privaten Daten umgehen. Immer wieder werden sensible Informationen der User im Netz durch Hacker veröffentlicht, geben Facebook und Co. Privatinformationen an andere Unternehmen weiter.

Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz hierzu: “Die Arroganz eines Unternehmens namens Google und die Ignoranz für Grundrechte – das kann so nicht weitergehen” . So müssten die Grundrechte der Bürger auch in der digitalen Welt geschützt werden – genau das aber wäre derzeit nicht der Fall.

Angesichts der rasanten Entwicklungen im Internet bestehe einiges an Nachholbedarf. Die bestehenden Gesetze und Verordnungen sind veraltet und nicht mehr den aktuellen Entwicklungen entsprechend. Es sei eine höchst komplizierte Angelegenheit, die Rechte des Einzelnen im Netz zu schützen, und so müsste intensiv an einem verbesserten Grundrechteschutz gearbeitet werden.

Der Kampf um die Vormachtstellung beim Internet-TV ist voll entbrannt. Jetzt gab auch Amazon bekannt, demnächst ein eigenes Internet-TV-Angebot anzubieten. Verhandlungen mit allen großen Medienkonzernen in den USA liefen bereits, um Fernsehshows, Filme und Serien online übertragen zu können.

Zwar sind schon seit längerer Zeit auf Amazon einzelne Serien oder Beiträge gegen ein kleines Endgeld zu sehen, ein umfassendes Komplettprogramm wie beim Online-Filmverleih Netflix oder der Serien-Website Hulu gab es bisher allerdings nicht.

Neben Hulu und Netfix ist auch Apple auf dem Internet-TV-Markt vertreten. Über iTunes können schon seit langem Serien und Film gegen Bezahlung bezogen werden. Auch Die Videoplattform YouTube experimentiert derzeit mit einem Bezahlprogramm. Noch geht die Entwicklung im wesentlichen von den USA aus, in Deutschland fristet das Internet-TV noch ein Nischendasein.

Die Diskussion über die regulierende Rolle des Staates im Rahmen des Internets sorgte sogar während der WM für ein relativ großes Presseecho – schuld daran war nicht zuletzt de Maizières Vorstoß, in dem er seine 10 Thesen zur Netzpolitik präsentierte.

Plante de Maizière konkrete gesetzliche Regelungen hinsichtlich des Umgangs mit privaten Daten im Netz, hält Merkel umfassende Regelungen in Form von Gesetzen für das Internet für überflüssig.

Vielmehr plädiert sie für ein freies Internet, was möglichst ohne gesetzliche Regelungen daher kommt. Auf die Frage, ob konkrete Gesetze beschlossen werden müssten, antwortete sie in einem Interview: “Nein. Aber wir müssen unsere Vorstellungen vom Recht auf Datenschutz der sich immer weiter verändernden Netzwelt anpassen, ohne den Endgedanken eines freien Internets aufzugeben.”

So appelliert sie an die Eigenverantwortung der Verbraucher, die bewusster mit ihren Daten in der virtuellen Welt umgehen müssten. Anstelle das Internet zu regulieren, sollten vielmehr die positiven Möglichkeiten genutzt werden. Ein Ansatz, den man eigentlich für gut heißen könnte, denn mit einem staatlich regulierten Internet wäre niemandem geholfen.

Angstro heißt das kleine Unternehmen und ist spezialisiert auf Soziale Netzwerke, arbeitete bereits im Auftrag von Facebook und anderer Sozialer Netzwerke und ging nun in das Universum von Google über. Dieser Deal verstärkt die Gerüchte um Googles eigene Pläne, ein Social-Network-Portal aufzubauen.

So sagte Angstro Gründer Rohit Khare: „Der Kampf um offene, kompatible soziale Netzwerke fängt gerade erst an und ich freue mich, in meiner neuen Rolle bei Google daran zu arbeiten.” Demnach weisen alle Indizien ganz darauf hin, dass Google an einem direkten Facebook-Konkurrenten namens Google Me arbeitet. Zudem hatte das Unternehmen erst im Juli und August mit den Start-Ups Zynga und Slide zwei Unternehmen eingekauft, die auf den Ausbau und die inhaltliche Ausgestaltung sozialer Netzwerke spezialisiert sind. Und warum sonst sollte Google mehrere Spezialisten für Soziale Netzwerke aufkaufen, wenn der Konzern nicht ernsthaft an einem eigenen Sozialen Netzwerk arbeiten würde?

Wann Google Me aber marktreif sein wird, bleibt unklar.

Glaubt man den Gerüchten aus Insiderkreisen, dann dürfte das Video-Portal YouTube bald mit einem kostenpflichtigen Streaming-Angebot für Videos online gehen. Angeblich liefen bereits seit mehreren Monaten Verhandlungen zwischen der Google-Tochter YouTube und den einschlägigen Produzentenfirmen in Hollywood. Der Deal wäre nicht nur für YouTube ein Erfolg, auch die Filmbranche würde gewinnen – sucht sie doch händeringend nach neuen Vermarktungsmöglichkeiten jenseits der klassischen DVD.

Das Konzept sähe dann so aus, dass parallel zum Herauskommen der DVD’s auch aktuelle Kinofilme per Videostream über die Plattform YouTube angesehen werden könnten. Gerüchten zufolge beliefen sich die Koste für die Nutzung des Streaming-Angebots für einen Film auf rund 5 US-Dollar. Damit würde YouTube in direkter Konkurrenz zu Video-Verleih-Portalen wie Netflix oder Videoportalen wie Hulu stehen. Eigentlich nicht schlecht, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und das bedeutet Preissenkungen für uns User.

Die Unternehmensführung von Facebook geht jetzt mit rechtlichen Schritten gegen den Internet-Dienstleister Teachbook vor. Dabei wird Teachbook dazu aufgefordert, den Firmennamen zu ändern, da die Nähe zu Facebook zu groß wäre und hier eine Verletzung des Markenrechts vorliege.

Facebook geht es dabei vor allem um den Schutz des zweiten Namenteils: würden weitere soziale Netzwerke den Namen „Book“ verwenden, würde der eigenen Markenname stark verwässert.

Teachbook ist eine Social-Community für Lehrer, die sich dort über Lehrstoffe, Unterrichtsmethoden etc. austauschen können. Die Betreiber von Teachbook dagegen verstehen Facebook nicht: „Hier wird doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen“, so Teachbook-Manager Greg Shrader. Zudem passe das Wort Book hervorragend zur Seite, da es hier schließlich auch um den Austausch von Büchern und Inhalten gehe.

Facebook wiederum habe generell kein Problem mit der Verwendung des Wortes Book, nur im Zusammenhang mit Sozialen Netzwerken habe es etwas einzuwenden, denn hier versuche ein unbekanntes Netzwerk vom Erfolg und positiven Ruf eines größeren Netzwerkes zu profitieren.

Ein Jahr ist es her, dass sich Yahoo und Google zusammenschlossen, um gemeinsam eine Allianz gegen den Suchmaschinen-Gigant Google einzugehen. Jetzt ist die Koalition einen Schritt weiter.

Seit vergangener Woche nun laufen Suchanfragen beim Dienstleister Yahoo über die Server von Microsoft. Was zunächst nur für die USA und Kanada gilt, soll demnächst auf weitere Länder ausgeweitet werden. So soll durch die Kooperation der beiden Unternehmen die Monopolstellung Googles sukzessive aufgeweicht werden. Indem die Server zentralisiert werden, die Microsofts Suchmaschine in Yahoo integriert wird und Yahoo die Anzeigenvermarktung für beide Übernimmt, soll sich der Marktanteil in den USA von bislang 26 Prozent auf über 30 Prozent erhöhen. Google liegt bei satten 66 Prozent. In Europa ist die Monopolstellung von Google noch weitreichender.

Inwiefern das Unternehmen Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten, die Dominanz von Google ist bislang noch unanfechtbar.


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